Kinderpsychiater Berlin – Jugendpsychiater Berlin Dr. Felicitas Fritze

Kinderpsychiater Berlin: Fachärztin und Jugendpsychiater / Psychotherapie

Der gemeinsame Weg mit unseren Patienten und ihren Familien ist immer eine hochinteressante und bewegende Aufgabe und erfordert die Hingabe und komplexe Fachkenntnis der Behandler.

 

Kinderpsychiater Berlin: Praxisteam

Wir diagnostizieren und behandeln ganzheitlich Kinder
und Jugendliche, die an psychischen Problemen

leiden.

In unserem interdisziplinären Team sind

vertreten:

Ärztin für Kinderpsychiatrie Berlin und

Jugendpsychiatrie Berlin
und Psychotherapie, Dipl.-Psychologe,
Psychologischer Psychotherapeut,
Verhaltenstherapeut, Supervisor, Kinder-
und Jugendlichenpsychotherapeut,
Heilpädagogin, Ergotherapeutin,
Arzthelferin und Sprechstundenhilfe.

 

 Jugendpsychiater Berlin: Teamarbeit

Wir wollen hervorheben, dass eine integrative Arbeit als Kinder- und Jugendpsychiater mit einem tatkräftigen Team und weiteren Kooperationspartnern stattfindet. Dafür werden interdisziplinär-fachübergreifende und sektorübergreifende Kooperationen für die Diagnostik und Behandlung initiiert.

Die patientenorientierten Angebote werden bei uns gebündelt, sodass eine Behandlungs- und Beziehungskontinuität gewährleistet ist.

 

Kinderpsychiater Berlin – Jugendpsychiater Berlin: Verdachtsdiagnose

Für die Behandlung von Kindern und Jugendlichen ist es notwendig, dass zunächst Verdachtsdiagnosen erarbeitet und zunehmend im weiteren Verlauf erhärtet oder gegebenenfalls revidiert werden. Die Schilderung der Probleme und Lebensgeschichte, die Vorbefunde, die Verhaltensbeobachtung, weitere körperliche Befunde (zum Beispiel Hörfähigkeit, Sehvermögen) und die Erhebung von testpsychologischen Befunden führen zu einer verdichteten Information.

 

Voller Freude beobachten wir die positiven Entwicklungen der Kinder, die einen Platz zum Entwickeln und Reifen gefunden haben.

 

Kinderpsychiater Berlin / Jugendpsychiater: Vorschulalter

Zur Vorstellung kommen Patienten mit ganz vielfältigen Problemen, Störungen und Lebenslagen. Im Folgenden wollen wir einige der Gründe nennen, warum uns Patienten aufsuchen.

Wenn die häufigsten Vorstellungsgründe nach dem Lebensalter gestaffelt werden, kommen zunächst Eltern mit ihren Babys. Die sogenannten „Schreibabys“ leiden zum Teil unter Bindungsstörungen, wie auch gehäuft unter Ess- und Fütterstörungen. Weitere charakteristische Störungen im Alter von 0-3 Jahren bilden Retardierungen und Entwicklungsstörungen unterschiedlichster Art.

Die Untersuchung in diesem Lebensalter bezieht sich vor allem auf folgende Aspekte: Haltungs- und Bewegungssteuerung, Fein- und Visuomotorik, rezeptive und expressive Sprache, kognitive Entwicklung, soziale Entwicklung und emotionale Entwicklung.

 Im weiteren Verlauf des Vorschulalters erscheinen gehäuft kleine Patienten, die unter emotionalen Störungen leiden, wie Trennungsängstlichkeit, Aggressivität und auch erstmals Ticstörungen.
In diesem Lebensalter sind psychosomatische Verarbeitungsformen wie Einnässen (Enuresis), Einkoten (Enkopresis) oder Schlafstörungen häufig.

Der Umgang mit den eigenen Emotionen ist ein besonders zentraler Entwicklungsschritt. Während ein Säugling noch auf die äußere Emotionsregulation durch die Mutter angewiesen ist, beginnt im zunehmenden Alter das Kind damit, eigenständig die Emotionen zu regulieren, beispielsweise indem es sich von einer angstauslösenden Situation abwendet und sich selbst ermutigt. Nicht immer gelingt dieser Entwicklungsschritt störungsfrei.

 Kinderpsychiater Berlin

Kinderpsychiater Berlin / Jugendpsychiater: Autismus

Stark eingeschränktes Bindungs- und Sozialverhalten weist dann auf Autismus oder Autismusspektrumstörung hin. Bei dieser tiefgreifenden Entwicklungsstörung sind drei Verhaltensbereiche gestört: soziale Beziehungen, Kommunikation und Beziehungen zur Umwelt. Besonders die Gegenseitigkeit von sozialen Interaktionen ist stark eingeschränkt. Während beim Asperger-Syndrom die Sprachentwicklung und die kognitive Entwicklung weitgehend normal verlaufen, sind bei Kindern mit einem Kanner-Syndrom meistens intellektuelle Defizite vorhanden.

Als weitere Entwicklungsstörungen sind Störungen der Fein- und Grobmotorik oder Sprachentwicklungsstörungen erwähnenswert.

 

Kinderpsychiater Berlin / Jugendpsychiater: Schule

Der Übergang in die Schule stellt eine wichtige Schwellensituationen dar, da die Kinder sich plötzlich vielmehr disziplinieren sollen. In dieser höheren Anforderungssituation fallen oft erstmals Aufmerksamkeitsstörungen oder hyperkinetische Störungen auf. Im Grundschulalter häufen sich die Störungen im Leistungsbereich, wie Lese- und Rechtschreibstörung (Legasthenie), oder Rechenstörung (Dyskalkulie).

Leistungsstörungen und soziale Ängste führen allein oder in ihrer Kombination bei ca. fünf Prozent der Kinder zur Schulvermeidung / Schulschwänzen. Das zunehmende Meiden von aversiven Situationen und die angenehme Verwöhnung verstärken dann die Schulvermeidung und erhalten sie aufrecht.

Kinder mit Schulschwierigkeiten haben insbesondere bei komplexeren sogenannten metakognitiven Aktivitäten Probleme: Sie können auf keine generellen Strategien zurückzugreifen, falls es zu Schwierigkeiten kommt. Sie geben sich kaum Selbstinstruktionen, überwachen ihr Lernen wenig und überdenken den Lernweg selten im Nachhinein. Oft sind die Lernaktivitäten auf einer tieferen Ebene beeinträchtigt, zum Beispiel durch mangelnde Sprachkompetenz, mangelndes Arbeitsgedächtnis, unzureichende selektive Aufmerksamkeit, mangelnde Kapazität des semantischen Gedächtnisses sowie durch kognitive Entwicklungsverzögerungen. Vermeidungsverhalten und Misserfolgsorientierung können aus solchen Defiziten resultieren.

 

Jugendpsychiater Berlin: Jugendalter

Im Jugendalter steigt die soziale Wahrnehmung und auch Selbstwahrnehmung stark an. Dies bedingt eine stärkere Empfindlichkeit für Selbstwertprobleme und  damit verbundene soziale Ängste. Es treten gehäuft emotionale Störungen auf, wie Depressionen und Essstörungen, beispielsweise Magersucht (Anorexie), Bulimie und Adipositas. Lern- und Leistungsstörungen weisen eine erhöhte Korrelation zu  Suchtverhalten, Aggressivität und Delinquenz auf. Oft gehen Schlafstörungen mit anderen Verhaltensproblemen einher. Beispielsweise führt die exzessive Beschäftigung mit Belastungen zu Einschlafstörungen.

 

Diese Störungen können von uns sorgfältig und behutsam diagnostiziert werden. Im gemeinsamen Gespräch mit Eltern und Kind werden die Untersuchungsergebnisse erläutert und Interventionen geplant.

Häufig sind die Störungen der jungen Patienten kontextabhängig, also mit bestimmten Situationen, Reizen, Personen und Interaktionsformen verbunden. Werden solche auslösenden und aufrechterhaltenden Bedingungen erkannt, können beispielsweise Situationen und Interaktionen gezielt verbessert werden.

 

Kinderpsychiater Berlin / Jugendpsychiater: Interventionsmöglichkeiten

Zahlreiche Interventionsmöglichkeiten im Rahmen des multimodalen Vorgehens  können zum therapeutischen Erfolg beitragen. Dies können beispielsweise Trainings zur Ausbildung von übergreifenden Kompetenzen sein, die je nach Problemlage folgende Ziele haben: Verbesserung der Denkfunktion, des Problemlösens, der sozialen Kompetenzen, der Stressbewältigung, der inneren Zielsetzung, Motivation und der Kommunikation. Als vorteilhaft  haben sich auch gezielte Selbstinstruktionen und Entspannungsverfahren erwiesen.

 Kinderpsychiater Berlin

 

Praxis für Kinderpsychiatrie Berlin und Jugendpsychiatrie Dr. Felicitas Fritze:

 Tel.: 030 / 84 10 88 88