Essstörung Berlin

Essstörung BerlinEssstörung Berlin: Ein großes Problem bei Jugendlichen

Die 15-jährige Nathalie sah zwei Mitschülerinnen miteinander tuscheln und lachen. Sie hatte den Eindruck, dass diese sich über ihr Gewicht lustig machten. Von nun an beschloss sie radikal abzunehmen und aß immer weniger. Ihre Gedanken kreisten ständig um den Kampf mit dem Hunger. Gleichzeitig wurde ihre Laune immer schlechter und sie isolierte sich zunehmend von ihren Mitschülern. Sie nahm stark ab, wobei es ihr auch körperlich zunehmend schlechter ging, so dass sie vom Schulunterricht befreit werden musste.

 

 Essstörung Berlin: Anorexia nervosa

Bei der Anorexia nervosa ist der starke Gewichtsverlust, der bis zu lebensbedrohlicher Unterernährung gehen kann, eines der zentralen Merkmale. Der Gewichtsverlust beträgt 15 % oder mehr unter dem zu erwartenden Gewicht. Verbunden ist  häufig eine starke Angst vor Gewichtszunahme, die Angst vor dem „dick werden“, obgleich ein starkes Untergewicht besteht. Als weiteres Kriterium gilt das Aussetzen von mindestens drei aufeinanderfolgenden Menstruationszyklen, deren Auftreten sonst zu erwarten gewesen wäre.

 

Essstörung Berlin: Subtypus

Weiterhin kann noch ein Subtypus unterschieden werden:

  • - restriktiver Typus: keine Essanfälle oder selbstinduziertes Erbrechen.
  • - bulimischer Typus: es werden regelmäßig Verhaltensweisen wie Essanfälle oder selbstinduziertes Erbrechen gezeigt.

Häufig ist eine Beeinträchtigung der Konzentration und auch  Müdigkeit zu beobachten.

Es gibt verschiedene Modelle, die die Entstehung und Aufrechterhaltung des problematischen Essverhaltens erklären.

Essstörung Berlin 

Essstörung Berlin: Störungsmodelle

 Solche Störungsmodelle berücksichtigen beispielsweise prädisponierende Faktoren:

- familiäre Herkunftsbedingungen

- biologische Bedingungen

- auslösende Ereignisse wie zum Beispiel Trennung, Verlust, Stress

- Faktoren der Aufrechterhaltung, wie zum Beispiel die psychische Auswirkung von Mangelernährung.

Hinsichtlich der therapeutischen Interventionen bei Essstörungen sollte durch ein Selbstkontrollprogramm eine möglichst rasche Gewichtssteigerung bei der Anorexie hergestellt werden. Dabei werden  nach operanten Prinzipien aufgebaute Programme zur Gewichtssteigerung eingesetzt.

 

 Essstörung Berlin: therapeutische Intervention

Als weitere therapeutische Intervention wird der gedankliche Hintergrund (häufig: negative Selbstgespräche, Selbstzweifel, Pessimismus) und deren  emotionale Folgen (häufig: deprimiert, hoffnungslos) bearbeitet.